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Ausgabe 97

Neues Schadzahlen in den Wälder weiter gestiegen

28.12.2020

Holz-Zentralblatt Online 19.8.2020

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat neue Zahlen zu den Waldschäden veröffentlicht, die seit Beginn des Jahres 2018 in Deutschland durch Stürme, Dürre, und den massiven Borkenkäferbefall entstanden sind. Auf Grundlage der kumulierten Daten zum 30. Juni geht das Ministerium jetzt von einem Schadholzanfall von rund 178 Mio. m³ und einer Fläche von rund 285.000 ha aus, die wiederbewaldet werden muss. Im Februar lagen die zusammengetragenen Zahlen aus den Bundesländern noch bei rund 160 Mio. m³ Schadholz und 245.000 ha Schadfläche.

Die höchsten absoluten Schadzahlen meldeten die Länder Nordrhein-Westfalen mit 41,8 Mio. m³ und 80.904 ha Schadfläche, Bayern (26,5 Mio. m³; 17.803 ha), Hessen (21,9 Mio. m³; 30.100 ha) sowie Baden-Württemberg (21 Mio. m³; 25.551 ha). Besonders betroffen sind Fichten in den Tieflagen, die bestandsweise und sogar flächig absterben. Nach Einschätzung des Ministeriums mag der Regen der letzten Wochen die Situation regional etwas entspannt haben, in tieferen Schichten fehle aber immer noch Grundwasser, um die Bäume ausreichend zu versorgen.

(Quelle: Holz-Zentralblatt Online 19.8.2020)