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Ausgabe 95

Biodämmplatten für Verbundsysteme

14.09.2020

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit LBF entwickelt die Firma Joma Dämmstoffwerk den biobasierten Fassadendämmstoff „Organopor“. Als Rohstoffe werden dafür Rest- und Abfallstoffe, wie Kork- oder Maiskolbenschrot verwendet. Diese werden mit wasserabweisenden Harzen auf Basis von Lignin und mineralischen Füllstoffen als Flammschutzmittel zu einem Dämmstoff verarbeitet. Dieser weist eine Brandschutzklasse von B2 auf und eine Wärmeleitfähigkeit von 40 mW/mK. Der offenporige Aufbau ermöglicht die Regulierung des Dampfdurchtritts als Vorteil gegenüber herkömmlichen Polystyrol-basierten WDVS mit deutlichen höherer feuchtesperrender Wirkung.

www.joma.de